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Herbert Scherreiks
1930 geboren in New York 1945-49 Kunststudium an der "School of Industrial Arts" (New York City) und am "Pratt Institute" 1951-53 Ableistung des Militärdienstes bei der Army, stationiert in Bayern 1953-55 Studium an der Münchner Kunstakademie, Schwerpunkt Bühnenbild 1955-59 Bayerische Staatsoper (Assistent von Helmut Jürgens) 1959-62 Schauspielhaus Bochum (unter Intendant Hans Schalla) 1963-65 Hessisches Staatstheater Wiesbaden 1966-70 Stadttheater Bern und St. Gallen 1971-79 Städtische Bühnen Gießen, Bremerhaven, Essen und Wuppertal 1979-92 als freischaffender Bühnenbildner u.a. tätig an den Staatstheatern Darmstadt, Kassel, Hamburg und den Städtischen Bühnen Mainz, Kaiserslautern, Münster seit 1993 Konzentration der künstlerischen Arbeit auf die Städtischen Bühnen Augsburg (Wozzeck 1997), Neue Schaubühne München, Theater am Max II, Sommertheater Feuchtwangen parallel zur Bühnenarbeit entstehen Bildkästen, Installationen und Ausstellungsarchitektur (z.B. 1987 "Anziehungskräfte", Stadtmuseum München) 2016 in München verstorben
Herbert Scherreiks lebte und arbeitete in München und Schloß Kalling/Oberbayern
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Die Bildkästen des Bühnenbildners Herbert Scherreiks sind seltsam hermetische Wunderkammern, kleine märchenhafte Phantasiewelten, abgeschieden von der Banalität unseres realen Lebens. Sie schöpfen ihren elegischen Zauber aus geheim-nisvollen Tiefen kulturhistorischer Überlieferung. Allegorisches, sinnbildhaftes Andeuten, emblematisch knappe Rätselform komplexer Gedankengebäude werden spielerisch-heiter und in perspektivisch-dreidimensionaler Perfektion zur anschaulichen Wirklichkeit. Arbeiten aus dem Bestand des Kunstkontors finden Sie links im Hauptmenü unter dem Namen des Künstlers! |