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GERHART HEIN Die imaginäre Substanz Ausstellung
vom 13. April
bis zum
8. Juni 2013 |
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Gerhart Hein (1910-1998) hatte durch sein Studium an der Breslauer Kunstakademie engen Kontakt zu den bedeutendsten Vertretern des deutschen Expressionismus. Während der Nazi-Diktatur als entartet eingestuft, konnte er ab 1933 seine künstlerische Kreativität kaum entfalten. Erschüttert durch NS-Herrschaft und Weltkriegserfahrung verweigerte sich Hein dann später dem Kunstbetrieb der Bundesrepublik Deutschland. Eine 1988 von Werner Timm im Kunstforum Ostdeutsche Galerie geplante umfangreiche Ausstellung seiner Arbeiten lehnte er ab. Erst nach Heins Tod begann im Museumsbereich eine Rezeption des bisher der Kunstgeschichte völlig unbekannten Werkes eines wichtigen Vertreters der sog. Verschollenen Generation. Die aktuelle Ausstellung im Kunstkontor ist die erste Vorstellung des Künstlers in einer Kunstgalerie, somit die Einführung des Werkes in den Sammlerbereich.
Erhalten haben sich Arbeiten aus der Zeit von 1950 bis 1968. Die bis etwa 1954 geschaffenen, eher noch gegenständlichen Aquarelle zeigen Landschaften, Blumenbilder und Porträts, die Beziehungen zur französischen Matisse-Schule aufweisen, mit der Hein über seine Breslauer Akademielehrer engen Kontakt bekam. Ab 1955 löst sich die Figuration auf zugunsten einer ganz eigenständigen, vom Kubismus inspirierten Formfindung, die schließlich zu völlig abstrakten Strukturen aus geometrischen Liniengeflechten mit hierdurch eingegrenzten, weiter differenzierten Farbflächen führt. Gerhart Hein bezeichnet diese Konstrukte als "imaginäre Substanz".
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Die 32 Arbeiten aus der Ausstellung finden Sie links im Hauptmenu oder klicken Sie HIER! Die Öffnungszeiten der Ausstellung erfahren Sie HIER! Das Buch zur Ausstellung sehen Sie HIER! |
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